Pilzinfektionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen

Bis zu 20 Millionen Menschen tragen eine Pilzerkrankung in oder an ihrem Körper. Man unterscheidet bei Pilzerkrankungen die Arten Mykose (Pilzinfektion der Haut), Candidose (Infektion der Haut und der inneren Organe und Schleimhäute), Onychosen (Infektion der Nägel).

Zur Übertragung und Infektion mit einer Pilzerkrankung muss ein Kontakt mit einem Pilz entstanden sein.

Die am meisten verbreitete Pilzart ist Candida albicans. Rund 85% aller Pilzinfektionen erfolgen durch befall dieser Pilzart. Bei 1/5 aller Menschen befindet sich dieser Hefepilz auf der Haut ohne dass es zur Infektion kommt.

Pilzinfektion

Aber auch andere Pilzarten wie die Fadenpilze oder Dermatophyten sind weit verbreitet. Dermatophyten sind jedoch meist nur bei Hautinfektionen als Auslöser verantwortlich, denn sie vermehren sich besonders bei Temperaturen unter der normalen Körperkerntemperatur von circa 37°C.

Pilzinfektionen ziehen meist harmlose Krankheitsverläufe mit sich, jedoch kann die Behandlung sehr langwierig sein. Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind von Pilzbefall stärker gefährdet als gesunde Menschen. Besonders Diabetes, Krankheiten mit chronischem Verlauf oder auch die Einnahme von Antibiotika oder Kortison können das Immunsystem schwächen und die Infektionsgefahr steigern.

Besondere Angriffsstellen für Pilzinfektionen am Körper sind feuchte, warme und dunkle Stellen wie Fußzwischenräume, der Mund, die Achseln sowie Zehennägel und der Anal-/Genitalbereich.

Pilzinfektionen können sich sehr vielfältig äußern

Jucken, rote oder schuppige Hautflächen aber auch Wundflächen können ein Zeichen einer Infektion sein. Sind Sie sich jedoch nicht sicher ob es sich um eine Pilzinfektion handelt sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Diese können durch erstellen einer Pilzkultur oder durch Untersuchungen unter dem Mikroskop eindeutig eine Diagnose feststellen.

AUTOR: Profit-gesundheitsservice